Buch-Tipp: Die Kuh die weinte

Mittwoch, 12. Februar 2020


Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder einen Buch-Tipp für dich.

Als ich im Jänner an das Bett gefesselt war und mir zwischen ständigen Husten, Atmen, Antriebslosigkeit und Langeweile die Zeit kaum verging fiel mir ein Buch im Bücherregal auf das dort gefühlt seit 100 Jahren stand. "Die Kuh die weinte" ist ein Buch über einen Mönch der Kurzgeschichten über den Weg zum Glück erzählt.



Als ich es in der Hand hielt überlegte ich ob ich das Buch nochmal lesen sollte und wenn ja ob jetzt der richtige Zeitpunkt dazu wäre. Schließlich habe ich es schon vor langer Zeit einmal gelesen und es kommt so gut wie nie vor das ich ein Buch zweimal lese. Aber ich schnappte es mir trotzdem und legte mich wieder zurück ins Bett.

Schon nach den ersten Seiten fiel mir wieder ein wie gut dieses Buch tut. Denn der Autor Ajahn Brahm erzählte in kleinen Kurzgeschichten worauf es wirklich im Leben ankommt. Die vielen Weisheiten haben mich wieder wachgerüttelt und meinen Blick geschärft.

Damit du dir ein besseres Bild über das Buch machen kannst möchte ich dir hier gleich eine kleine Geschichte weitergeben die mich sofort beeindruckt hat.
Ajahn Brahm half im Kloster und baute eine Mauer aus Backsteinen. Als er fertig war begutachtete er sein Werk. Sofort fiel sein Blick auf den einen Stein in der Mauer der nicht wie die anderen in Reih und Glied stand. Daraufhin ärgerte er sich sehr über seinen Fehler und wurde traurig.
Erst als ein anderer Mönch an der Mauer vorbeikam und ihn für die 999 perfekt sitzenden Steine gelobt hat wurde ihm wieder bewusst das er sich ganz unnötig fertig gemacht hat.

Für mich ist es ein wunderbares Buch das Mut macht und daran erinnert meine Sichtweise mehr auf Dinge zu legen die gut gelaufen sind!

Kommt es bei dir auch vor, dass du deine Bücher öfter liest? Kennst du das Buch? Siehst du in deinem Leben eher die 999 tollen Steine oder fällt dir eher der eine auf der nicht so gut sitzt?


Die Kuh die weinte - Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück
Ajahn Brahm
Februar 2006




Kommentare:

  1. Hallo Natascha,
    das ist eine sehr nette Geschichte die ich nicht mehr vergessen werde und...wohl auch hin und wieder weitererzählen werde.
    LG Caro

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