Warum du deinen Job lieben solltest

Sonntag, 14. Juli 2019




Warum uns gerade der Montag so schwer fällt ist klar. Das Wochenende mit seinen liebsten ist einfach zu schön als das es schon wieder vorbei sein muss. Die Zeit für das Hobby, Freunde und Familie kommt einfach immer viel zu kurz. Deshalb setzt bereits Sonntagnachmittag die Wehmut ein und spätestens Montag wenn der Wecker klingelt ist es gewiss. Die nächsten Tage verbringen wir wieder mehr Zeit mit den Kollegen als mit der Familie.



Vorausgesetzt ihr seid keine Millionäre. Die Montage nicht von Sonntag unterscheiden können :-) Was mich betrifft fehlen mir da ein paar Nullen am Bankkonto :-) Also versuche ich die gemeinsame Zeit zu genießen und mich für Montagmorgen zu motivieren.

Den alles ist eine Frage des Blickwinkels! Deshalb möchte ich dich hier daran erinnern wie toll es eigentlich ist Montagmorgen arbeiten gehen zu dürfen:



Dankbarkeit


das wichtigste Instrument ist und bleibt die Dankbarkeit. Ist es nicht einfach genial mit dem Job materielle Sicherheit zu haben? Täglich an den Herausforderungen wachsen zu dürfen? Für die vielen Möglichkeiten die sich auftun dankbar zu sein?


Stolz


Ist es nicht toll eine Aufgabe zu haben mit der du das Unternehmen unterstützen darfst? Das Wertvollste eines Unternehmens ist immer noch das Personal. Also jeder Einzelne von uns. Ein Zahnrad alleine macht noch keine Maschine. Jeder ist wichtig und leistet einen wertvollen Beitrag. Egal wie groß oder klein "das Zahnrad" ist. Jeder ist gleich wichtig! Sei stolz auf deine Leistung!


Freundschaft


Kollegen kann man zwar nicht ändern aber finde nette Gespräche und Gemeinsamkeiten. Wir verbringen schließlich viel Zeit mit ihnen. Es gibt sicher etwas was du vom anderen lernen kannst. Vielleicht ergibt sich sogar eine schöne Freundschaft?

Stress/Hektik


geht es wiedermal drunter und drüber ist das zwar im Moment mühsam. Und vielleicht sind das auch die Momente wo der Kollege sich im Ton vergreift. (Was sowas von gar nicht in Ordnung ist) Aber nimm es nicht persönlich und denke daran, dass ist nicht dein Rucksack. Achte lieber auf dich selbst. Stress und Hektik im Job führt automatisch dazu Freizeit und Entspannungsphasen noch intensiver zu erleben. Ist das nicht toll?


Weiterbildung


Bildung ist teuer! Oft bietet der Arbeitgeber Weiterbildungsmaßnahmen an die du dir sonst vielleicht nicht leisten würdest. Seinen Horizont zu erweitern ist ja nie verkehrt :-) und selbst wenn du denkst das ist sicher nur Zeitverschwendung. Irgendeine Erkenntnis wirst du schon mitnehmen können. Verlass dich drauf!


Technik


wenn ich nicht müsste hätte ich wohl noch eine Schreibmaschine und einen Festnetzanschluss zu Hause :-) Naja, ganz so krass ist es zwar nicht aber ich bin davon überzeugt, dass ich ohne Job keine Ahnung von diversen Apps, Programmen und den vielen Möglichkeiten hätte. Die mir heute auch privat sehr nützlich sind.


Kontakte


Im Job lernst du viele Menschen kennen die du ohne deine Arbeit nicht kennengelernt hättest. Kontakte die dich später vielleicht einmal weiterbringen! Wie heißt es so schön "Man trifft sich immer zweimal im Leben" Einer meiner heutigen Kunden in der Selbständigkeit ist ein Kontakt aus einem früheren Job.


Mühsame Aufgaben


Kennt ihr so Aufgaben die ihr erledigen müsst und euch denkt "wozu soll das wieder gut sein?" Vielleicht ist es wirklich sinnlos und du kannst mit deiner Erfahrung schon gut einschätzen was die Aufgabe bringt. Trotzdem weiß man nie was passieren wird. Lass dich darauf ein. Vielleicht gibt es ja doch ein Aha-Erlebnis.


Wie ist das bei dir? Liebst du deinen Job? Welche Aha-Erlebnisse hattest du, die du davor nie für möglich gehalten hättest?












Kommentare:

  1. Ich erlebe im Job Dankbarkeit (seitens der Klienten), arbeite in einem netten Team, meine langjährige enge Kollegin ist quasi meine Freundin (das bleibt nicht aus, wenn man so lange und so intensiv miteinander arbeitet) - und bis auf ein paar nervige Auseinandersetzungen mit der Chefetage hin und wieder ist mein Job auch echt super. Ich finde, Du hast Recht: man sollte sich ab und zu mal wieder bewusst machen, dass man so seinen Lebensunterhalt verdient. Wenn ich ein zu wenig an Dankbarkeit verspüre, schau ich auf meine Gehaltsabrechnung... für eine Sozialpädagogin gar nicht mal so schlecht, was ich verdiene. Aber zur Millionärin reicht's dummerweise auch lange noch nicht :-D Liebe Grüße, Maren

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  2. Liebe Natascha,
    Manchmal bin ich zwiegespalten und habe Momente wo ich alles hinterfrage, aber ich liebe meinen Job! Ich gebe Dir uneingeschränkt recht worüber Du schreibst und ohne Job fehlten viele Kontakte. Ein toller und interessanter Beitrag.
    Liebe Grüße EvelinWakri

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  3. Ein richtiger Beruf (als Anwältin) habe ich schon lange beendet und es war die glücklichste berufliche Zeit meines Lebens. Ich habe viel in meinem Leben gemacht und hatte am montags nie Probleme zu arbeiten, weil mir das, was ich getan habe, immer sehr gut gefallen hat.
    Toller Bericht!
    Liebe Grüße und noch einen schönen Restsonntag!
    Claudia

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  4. Hey, ich liebe meinen Job tatsächlich :).
    Liebe Sonntagsgrüße!

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  5. Liebe Natascha, eigentlich bin ich hier in einer glücklichen Situation, ich mag meinen Job, ich fühle mich dort wohl und gehe gerne zur Arbeit. Ich brauche dazu nicht wirklich eine besondere zusätzliche Motivation, sicherlich ist nicht jeder Tag gleich, aber das ich doch überall so. Warum ich dennoch den Montagmorgen nicht liebe, hat einen anderen, ganz simplen Grund: Ich bin ein Morgenmuffel zum Quadrat und das Aufstehen fällt mir unheimlich schwer, egal wie lange ich geschlafen habe. Ich bin also so eine richtige Nachteule und vom Lerchen-Gen habe ich absolut nichts erhalten.
    Hab noch einen wunderbaren Abend und alles Liebe

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  6. Mein Job als Führungskraft in der IT ist toll. Und es gab Zeiten, wo ich mich nach dem Urlaub oder WE wirklich auf die Arbeit und die Kollegen gefreut habe. Zwischenzeitlich sind die Rahmenbedingungen grauenhaft. Aber ich versuche meine MA dafür so gut es geht abzuschotten und ihnen den kreativen Freiraum zu erhalten, so gut es geht. Es gelingt mir nich timmer, abre immer öfter.
    BG Sunny

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  7. Ich liebe meinen Job sehr und ich würde ihn gegen nichts in der Welt eintauschen - abgesehen von ein paar Millionen. Mit denen würde ich dann eine eigene Zeitung kaufen und meinen Job einfach weitermachen ;-) Es gibt trotzdem Montage, an denen ich mich nicht so richtig furchtbar freue. Der morgige Montag beispielsweise. Nachdem ich ein ganzes Wochenende durchgearbeitet habe, ist so ein Montag der achte Arbeitstag in Folge. Dank Urlaubszeit ist das halt im Moment so. Aber einen oder zwei Tage Pause hätte ich schon gern.
    Liebe Grüße
    Fran

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  8. Mir macht mein Job auf jeden Fall Spaß. Das ist das Wichtigste. Montags stehe ich trotzdem nicht gern auf. Wenn morgens der Wecker klingelt, denke ich, es ist mitten in der Nacht. Bin auch eher die Nachteule und zwinge mich, rechtzeitig aufzustehen.

    Liebe Grüße Sabine

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  9. Hallo Natascha, du hast ja Recht...aber ich hätte trotzdem viel lieber die vielen Nuller...VOR dem Komma 😉

    Lg Caro

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