Reif für die Insel - Tipps zum Stress abbauen

Mittwoch, 25. Oktober 2017



Werbung. Die letzten Wochen haben mir wieder einiges an Energie abverlangt. Ich habe vor einer Zeit meine Komfortzone verlassen und bin mit 40+ noch einmal zurück zum Start. Aber darüber werde ich euch in einem anderen Post noch mehr erzählen. Diesmal möchte ich euch daran erinnern, dass wir nur dieses eine Leben haben. Wenn wir uns darauf besinnen ist uns das selbstverständlich klar. Nur gibt es soviele Momente wo wir einfach nur funktionieren. Bei mir ist es dann auch oft so, dass ich Warnsignale meines Körpers gerne beiseite schiebe. Nicht jetzt! Am Wochenende kann ich mich dann entspannen! Bald kommt der Urlaub, da gönne ich mir dann Ruhe.

Ein hinausschieben ist aber keine Lösung. Es ist also von enormer Wichtigkeit mit dem täglichen Stress umgehen zu lernen.



Die Firma austroplant hat zu einem Seminar mit dem Titel "Stress di net" eingeladen und als ich das hörte war ich Feuer und Flamme. Genau mein Thema! Aber warum eigentlich? Nachdem ich aus einem 24/7 Job ausgestiegen bin weiß ich heute "Stress hat man nicht, man macht in sich".

Natürlich ist es heute anders ich würde sogar sagen, dass sich mein negativer Stress in positiven umgewandelt hat. Aber ich muss trotzdem noch viel lernen. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist extrem kurz. Hast du mir innerhalb kürzester Zeit nichts gesagt womit ich etwas anfangen kann bin ich Gedanklich bereits bei einem anderen Thema. Letztens wollte mir eine Freundin Urlaubsfotos zeigen. Ich glaube es waren an die 60. Ihr könnt euch vorstellen, nach dem 10 Foto habe ich mir ein Bild gemacht und hatte keine Lust mehr. Versteht mich nicht falsch. Ich interessiere mich selbstverständlich für mein Gegenüber. Aber mir genügen durchaus 10 Fotos um eine Vorstellung zu bekommen. Bei extrem langen eMails geht es mir ebenso. Ich gehe sogar soweit zu sagen, ich lese keine Mails, ich überfliege sie. Einfach um Zeit zu sparen! Dabei tut sich aber in meinen Körper etwas und mittlerweile höre ich auch wieder meine innere Stimme die zu mir sagt "runter vom Gas!"

Was löst in mir Stress aus:

  • Perfektionismus
  • den Erwartungen nicht gerecht werden
  • immer auf andere Rücksicht nehmen zu wollen
  • Negative Gedanken und Ängste

Ein Kleinkind ist mir einiges voraus. Das sagt bzw. zeigt sofort wenn ihm etwas nicht in dem Kram passt. Ich hingegen versuche den Erwartungen zu entsprechen.



Was muss ich noch lernen:

  • Nein sagen (ganz klar, eine riesen Schwäche von mir)
  • eigene Grenzen erkennen
  • genießen
  • Bewegung
  • entspannen
  • neue Realitäten erkennen und akzeptieren

Tipps zum Stress Abbau:

  • Einschlafmeditations App nützen 
  • den Moment unter der Dusche bewusst genießen
  • Alltagspausen nützen und bewusst in den Himmel schauen
  • wann immer es geht in den Wald gehen
  • Musik hören mit der man schöne Erinnerungen verbindet
  • Duftlampe mit Lavendel oder Rose verwenden
  • bewusst das Handy mind. eine Stunde pro Tag ausmachen
  • schreib dir von der Seele was dich stresst
  • Lindenblütentee
  • Rosenwurz ist ein Heilkraut das auch in Vitango enthalten ist



Die Stop Technik finde ich auch sehr spannend. Die liebe Ines von meyrose hat mich letzten darauf aufmerksam gemacht und in diesem Seminar war es auch Thema. Wenn es einfach zuviel wird sag  laut "Stop" und versuche an etwas Positives zu Denken, das dir Ruhe und Frieden bringt. Versuche danach Rational an die Sache heran zu gehen und stell dir die Frage, was ist das Schlimmste was passieren kann? Nur wenn wirklich dein Leben davon abhängt darfst du weiter Panik schieben :-) Alles andere ist eine Lappalie nachdem in Wahrheit kein Hahn kräht!

Wie geht ihr mit Stress um? Merkt ihr immer wenn es zuviel ist? Könnt ihr nein sagen? Was tut ihr um runter zu kommen?















Kommentare:

  1. Freut mich, dass STOPP Dir hilft. Ich versuche bei Stress primär auf meine Atmung zu achten und einige Verrichtungen bewusst langsam anzugehen. Und sei es nur Treppensteigen - aus Angst, im Stress sonst zu stolpern.

    Wünsche Dir weiter einen guten Weg!

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    1. Liebe Ines,
      dank dir für die vielen Tipps. Ich werde den einen oder anderen aufjedenfall übernehmen. Den der Alltag fordert mich täglich und da können ein paar "Pausen" sehr gut helfen!
      GLG Natascha

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  2. da hast du ja schon feine werkzeuge zur hand um deinen stress in den griff zu bekommen!! ich wünsche dir, dass du dich gut erholst und entspannst!!
    ich bin eigentlich sehr belastbar - ein zähes luder sozusagen. aber es gibt eine sache - da liegen die nerven blank! und das schlägt direkt auf den körper.
    ansonsten haut mich so schnell nix um - musste mir früh eine dicke haut zulegen und neinsagen lernen......
    nicht behütet aufzuwachsen hat eben auch vorteile - um es mal ironisch darzustellen ;-P
    xxxx

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    1. Liebe Beate,
      das tut mir sehr leid. Auch wenn alles zwei Seiten hat und man überall etwas positives finden kann ist die Kindheit doch etwas sehr wichtiges. Gut, dass dich jetzt nicht so leicht etwas umhaut.
      Herzliche Grüße
      Natascha

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  3. Nein sagen fällt oft nicht leicht. Ich musste das auch erst lernen. Ich gönne mir mittags ein kleines Nickerchen. Damit kann ich gut runterfahren.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Liebe Sabine,
      ein Nickerchen klingt hervorragend. Bitte ich will das auch :-) Aber mein Arbeitstag lässt das leider nicht zu. Zumindest weiß ich jetzt worauf ich hinarbeiten muss. Das ist Luxus pur! :-)
      GLG Natascha

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  4. Gut. Du bist auf einem guten Weg.
    Ich kenne Deine genannten Symptome von meinem Mann. Und das ist NICHT gut. Gar nicht gut. Obwohl mein Sohn groß ist, habe ich noch immer 28h. Und ich habe nicht vor, das vor der Pensionierung noch zu ändern. Ganz im Gegenteil. Vielleicht arbeite auch nur noch 3 Tage.
    Arbeit ist nicht alles. Sie soll mir Spaß machen und mir ein Leben finanzieren. Mein Mann arbeitet 60 h und bekommt doppelt so viel Geld. Hat aber überhaupt keine Zeit sein Geld auszugeben. Das ist kein Leben. Wenn ich heute keine Lust mehr habe. Gehe ich um drei. Davon kann er nur träumen.
    LG Sunny

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    1. Liebe Sunny,
      ich gebe dir voll recht. Das ist wirklich nicht gut. Ich konnte das auch nur eine zeitlang machen. Auf Dauer bin ich dafür nicht geschaffen. Außerdem ist es so wie du sagst, dann bleibt nichtmal Zeit das Geld wieder auszugeben. Ich finde es toll, dass du auf dich achtest und bewusst weniger arbeitest. Da will ich auch hin :-)
      Alles Liebe
      Natascha

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  5. Liebe Natascha,
    tolle Tipps! Entspannen ist wichtig. Ich versuche, wenn ich Zeit habe ein kleines Nickerchen am Mittag zu machen. Und ich gehe wieder zum Sport. Das hilft mir. Nein sagen, kann ich zum Glück :-)
    Schönes Wochenende Dir und liebe Grüsse
    Steffi

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    1. Liebe Steffi,
      Nickerchen klingt wie Musik in meinen Ohren. Leider geht sich das in meinen Alltag nicht aus. Aber über Sport oder sagen wir ein Spaziergang im Wald bin ich sofort zu haben. Das hilft mir auch immer sofort.
      Herzliche Grüße
      Natascha

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  6. Ich habe die Wahl, wie ich mich fühle möchte, und wie du selbst sagte - wir haben nur dieses eine Leben! Deswegen sage ich gegen Stress immer: Stop, bis hierhin und nicht weiter! Ich entspanne mich, wenn ich genau das tue, was mir Spaß und Freude macht! Es funktioniert sehr gut!
    Ich wünsche dir auf alle Fälle einen entspannten Tag!
    Claudia

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    1. Liebe Claudia,
      das mit dem bewusst Stop sagen ist wirklich eine tolle Idee. Ich habe es letztens schon ausprobiert und es funktioniert wirklich :-)
      GLG Natascha

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  7. Den meisten Stress mache ich mir selber. Und die Tatsache, dass ich zum Jahresbeginn in einen neuen Job eingestiegen bin. Da hat viel Arbeit auf mich gewartet, die ich noch nicht "abgearbeitet" habe. Und genau deshalb arbeite ich nur bis mittags, dann fallen die Überstunden nicht so ins Gewicht. Das werde ich auch nicht ändern.
    Tief durchatmen hilft mir gut bei Stress.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Liebe Andrea,
      als Frau, Mama, Hausfrau und Ehefrau ist die Belastung ja nochmal eine ganz andere Herausforderung. Ich verstehe das du mit einem Halbtagsjob mehr als ausgelastet bist. Wenn man dann auch noch Perfektionistisch veranlagt ist kommt der Stress automatisch. Das ist auch mein großes Thema. Hut ab das du das alles so toll schaffst!
      GLG Natascha

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  8. Wie Du bereits schreibst gibt es den positiven und den negativen Stress. Für mich ist es manchmal schwierig beides voneinander zu trennen oder auch meinem Gegenüber oder den Kollegen das richtige Zeichen zu geben. Manchmal denken Leute ich sei gestresst, dabei ist es für mich gerade gut so. Dieses bewusste Erleben von Momenten wie unter der Dusche oder einfach mal in den Himmel zu schauen ist etwas was mir sehr hilft mich wieder zu besinnen und sozusagen reset zu drücken im Kopf. Generell machen wir uns eh viel zu viel Stress weil immer alles noch schneller und besser werden muss. Auf jeden Fall ein spannendes Thema und wenn solche Semiare angeboten werden und auch wertvolle Tips geben finde ich das sehr gut.

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    1. Liebe Minna,
      den "Reset Knopf" trifft es gut. Mir hilft in den Himmel schauen und kurz in mich hinein atmen auch sehr gut. Das Thema Stress ist wirklich allgegenwärtig und durch unsere schnelllebigen Zeit ist es wohl wirklich ein wichtiger Punkt für uns alle. Das Seminar hat mir aufjedenfall sehr geholfen.
      GLG Natascha

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  9. :-) Liebe Natascha,

    Stress ist gerade ein ganz aktuelles Thema bei mir. Aber leider spielen da so viele Faktoren eine Rolle, dass ich leider nicht durch ein einfaches "Stop!" ausstellen kann, denn alles, was ich jetzt tue - so oder so - hat Konsequenzen, nicht nur für mich.
    Grundsätzlich versuche ich mir aber in dieser Zeit auch Aus-Zeiten zu nehmen. Ich lenke mich gern mit Lesen ab. Und natürlich auch mit dem Bloggen, denn dabei kann ich alles um mich herum ausschalten und mich um etwas kümmern, das mir Spaß bringt.

    Deine Urlaubsfotos sind hinreißend schön und ich wäre jetzt auch gern an so einem schönen Ort.

    Ganz liebe Grüße
    Claudia :-)

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    1. Liebe Claudia,
      leider gibt es immer wieder im Leben Phasen wo man irgendwie durch muss. Umso wichtiger sind kleine Erholungsphasen und wenn es nur mal kurz in der Dusche ein bewusstes atmen ist. Ich wünsche dir alles Gute, damit du den derzeitigen Stress gut hinter dich bringen kannst.
      GLG Natascha

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  10. Hallo Natascha!

    Wenn mir alles zuviel wird, ziehe ich mich zurück.
    Gehe alleine spazieren, lese ein gutes Buch und wenn alles Stricke reißen, dann mache ich autogenes Training.

    Wir haben nur dieses eine Leben und wir sollten achtsam damit umgehen.

    Liebe Grüße,
    Natascha

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